Lola rennt

Die Geschichte spielt in Berlin und beginnt mit Lolas Freund Manni, der als Kurier für einen Hehler arbeitet und sie aus einer Telefonzelle anruft. Er hat versehentlich einen Stoffbeutel mit 100.000 Mark in der U-Bahn liegen lassen, unter anderem weil er verwirrt war, dass Lola ihn nicht wie abgesprochen abgeholt hat (ihr Moped wurde gestohlen, als sie Zigaretten holen gegangen ist). Er sieht nur noch, wie ein Obdachloser das Geld findet. Nun bleiben Manni noch 20 Minuten, bis sein Auftraggeber kommt, um das Geld abzuholen. Das sind auch 20 Minuten für Lola, um ihrem Freund aus der Patsche zu helfen. In der Zwischenzeit soll Manni bei der Telefonzelle auf sie warten.

Der Zuschauer verfolgt, wie Lola durch die Stadt rennt und versucht, das Geld zu beschaffen. Der Hauptteil des Films besteht aus drei verschiedenen „Läufen“, die alle den gleichen Ausgangspunkt haben, sich aber unterschiedlich entwickeln und das Leben der Leute, auf die Lola stößt, in verschiedener Weise beeinflussen.

Der junge Regisseur Tom Tykwer erzählt diese Geschichte einer Liebe in drei Variationen mit unterschiedlichem Ausgang. „Lola rennt“ ist vor allem ein Spiel mit den Mitteln des Kinos, aber auch das Dokument eines Lebensgefühls und war einer der erfolgreichsten Filme des Jahres 1998 – ein deutscher Kultfilm.

  • Titel: Lola rennt
  • Regie: Tom Tykwer
  • Dauer: 81 Minuten
  • Erscheinungsjahr: 1998
  • Sprache: Deutsch mit englischen Untertiteln
  • Darsteller: Franka Potente, Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Armin Rhode, Joachim Kròl, Heino Ferch, Nina Petri, Suzanne von Borsody, Lars Rudolph, etc.
  • Datum: Donnerstag, 16. November 2017, 19:00 Uhr
  • Ort: Akademia e Filmit dhe e Multimediës Marubi, rruga “Aleksandër Moisiu”, nr. 78, 1005 Tiranë
  • Eintritt: frei


Stand: 10.11.2017
Änderungen vorbehalten.


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